Mission Klassenerhalt: So bleibt der FCK in der Bundesliga!
Am 21. August beginnt für den 1. FC Kaiserslautern, Partner der DVAG, das Abenteuer Bundesliga mit dem Spiel in Köln. Als Aufsteiger ist das Saisonziel klar: Klassenerhalt!
Da einige Leistungsträger ausgeliehen waren, mussten schmerzvolle Abgänge verkraftet werden. Dennoch: Der FCK geht gut gerüstet in die Saison, weil Stefan Kuntz und Marco Kurz exzellente Arbeit geleistet haben.
Hier stellen wir die einzelnen Mannschaftsteile des 1. FC Kaiserslautern vor. Zunächst sind die Torhüter und die Abwehr dran. Am Donnerstag folgen Mittelfeld und Angriff. So wird dem Partner der DVAG der Klassenerhalt gelingen:
Formation und Taktik
Im Gegensatz zu den jüngsten Trends hin zum Spiel mit nur einer Spitze will Kurz weiterhin auf zwei Stürmer bauen, wie er gegenüber dem DVAG TeamBlog erklärte: “Wir richten unser System nach den Spielertypen aus. Aber hier sind wir im vorderen Bereich sehr stark.”
Und so wird die Basis des FCK-Spiels wieder ein 4-4-2 System sein. Kurz: “Wir haben unsere Spielauffassung und wir werden die Ausrichtung der Mannschaft nicht grundlegend ändern. Klar ist aber auch, dass wir in der Bundesliga häufiger als bisher unter Druck geraten werden, da die individuelle Qualität der Gegner höher ist.”
Tor
Der FCK baut weiter auf Tobias Sippel, der sich mit starken Leistungen in der Zweiten Liga sogar in den Dunstkreis der A-Nationalmannschaft gespielt hat. Sein amerikanischer Stellvertreter Luis Robles hat den Klub auf der Suche nach einem Job als Nummer eins verlassen, da seine Chancen, Sippel zu verdängen, gering waren.
Die neue Nummer zwei ist der gerade 20-jährige Kevin Trapp, dem schon Ex-Trainer Milan Sasic prophezeite, er werde der nächste Bundesligakeeper aus der FCK-Schule. Dritter Torwart ist der 23-jährige Marco Knaller. Auch er hat das Vertrauen der Trainer und kann im Notfall bedenkenlos eingesetzt werden.
Der FCK geht also mit drei jungen Keepern in die Saison. Kurz: “Das Alter ist uns egal. Wir geben jungen Spielern eine Chance und halten als Verantwortliche das Kreuz dafür hin.”
Abwehr
Die eingespielte Viererkette der Vorsaison wird wohl zunächst den Vorzug erhalten. Alexander Bugera, Rodnei, Martin Amedick und Florian Dick bestritten 32 von 34 Saisonspielen im Aufstiegsjahr zusammen – und boten hervorragende Leistungen. Für sie gilt, was Trainer Marco Kurz für seinen gesamten Kader ausruft: “Die Spieler, die uns den Aufstieg gesichert haben, haben die Chance verdient, sich in der Bundesliga zu beweisen. Aber: Keiner darf sich ausruhen, auch nicht die Leistungsträger.”
Hinter diesen vier Spielern lauert mit Jan Simunek (kam aus Wolfsburg) ein Mann mit Bundesligaerfahrung, der in der Innenverteidigung die erste Alternative sein dürfte. Matthias Abel ist nach seinem dritten Kreuzbandriss wieder voll im Training, wird aber noch Zeit brauchen. Links wird der stets zuverlässige Alexander Bugera vom dänischen Neuzugang Leon Jessen (vom FC Midtjylland) herausgefordert, der schon zwei Einsätze für das dänische Nationalteam auf dem Konto hat.
Alan Stulin und Marcel Correia sind Nachwuchsleute, die derzeit erste Erfahrungen im Profikader sammeln, aber zunächst noch nicht so sehr zum Zug kommen dürften. Manuel Horning, den Shootingstar unter Ex-Trainer Milan Sasic, soll auch vorerst Bundesliga-Luft von der Bank aus schnuppern. Eine ganz feste Größe ist Rechtsverteidiger Florian Dick.
Der Mythos Betzenberg


