Weltmeisterin 2007, Olympiasiegerin 2008, Europameisterin 2009, Olympia-Zweite 2012 – die Fechterin Britta Heidemann zählt zu den absoluten Ausnahmesportlerinnen Deutschlands – und zu den Partnern der DVAG.

Zu ihrer Paradedisziplin Fechtsport kam die Kölnerin jedoch erst über Umwege. Eine nicht unwesentliche Rolle spielte eine Sportart mit dem ungewöhnlichen Namen “Friesenkampf”. Bereits als 11-jährige Schülerin des Kölner Apostelgymnasiums heimste Britta Heidemann ihre ersten Titel ein, als sie 1993 Kölner Schülermeisterin im Hochsprung und über 800m wurde. Ein Jahr später bewies sie, dass sie auch im Wasser über jede Menge Talent verfügt und holte den Westdeutschen Schülermeistertitel im Schwimmen.

Eine richtige Entscheidung

15_04_DVAG_Heidemann-0084Über den Friesenkampf, eine Abwandlung des Modernen Fünfkampfs, entdeckte die Kölnerin dann ihre Liebe zum Fechtsport, auf den sich ab 2000, nach fünf Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften, konzentrierte. Wie richtig diese Entscheidung war, zeigte sich bereits ein Jahr später, als sie Vize-Juniorenweltmeisterin und Junioren-Europameisterin wurde.

Der Weg nach ganz oben hatte begonnen: Nach zweiten und dritten Plätzen bei nachfolgenden WM-Titelkämpfen, errang sie 2007  in St. Petersburg ihren ersten Weltmeister-Titel im Einzel. In diesem Jahr beginnt die Partnerschaft zwischen der jungen Fechterin und der DVAG – eine Zusammenarbeit, die für beide Seiten ein Gewinn ist.

Ein Coup von historischer Dimension

Ein Jahr später steht Heidemann im Finale auf der Planche in Peking – und triumphiert. Im richtigen Moment setzt sie den entscheidenden Treffer. Britta Heidemann ist Olympiasiegerin. Im darauffolgenden Jahr gelingt ihr ein Coup von historischen Dimensionen. Sie wird  Europameisterin und hat als bisher einzige Fechterin der Welt alle drei Titel gleichzeitig inne. In London 2012 geht die Erfolgsgeschichte Heidemanns weiter: Sie gewinnt, nach dem wohl dramatischsten Halbfinale in der Olympischen Geschichte, die Silbermedaille. Die Erfolge zeigen, dass die DVAG mit Britta Heidemann eine außergewöhnliche Sportlerin und Persönlichkeit an ihrer Seite hat.

Denn auch abseits der Planche macht Heidemann, die fließend chinesisch spricht und eine hervorragende Kennerin des Olympia-Landes von 2008 ist, eine gute Figur. Sie hält Vorträge bei Unternehmensveranstaltungen zu Themen wie “Mentale Stärke” und “Leistungsmanagement”. Sie ist EU-Botschafterin für China, um den kulturellen Austausch zwischen Jugendlichen zu fördern. Wenn ihr sie mal Entspannung braucht, setzt sie sich in ihrem Büro an die Orgel und spielt ihre Lieblingssongs. Sie liest sehr viel und reist gern.

Ein gutes Team ist wichtig

Aber im Zentrum ihres Lebens steht natürlich der Sport. Und da weiß Britta Heidemann genau, worauf es ankommt. Denn Fechten ist nur vordergründig eine Einzeldisziplin: “Es ist ganz, ganz wichtig, dass man sich ein gutes Team aufbaut. Das ist das A und O des Erfolgs”, sagt Heidemann. Ein Prinzip, dass auch für die DVAG von grundlegender Bedeutung ist. Britta Heidemann ist sich bewusst, was ihre Erfolge erst möglich macht:  “Ich brauche den Trainer, die Trainingspartner, die Physiotherapeuten, die Ärzte und diejenigen, die mich seelisch unterstützen.”. Britta Heidemann setzt auf Teamwork – genau wie die DVAG, die auch in Zukunft als starker Partner und Sponsor an ihrer Seite stehen wird.