„Wenn man meine Motivation in Flaschen abfüllt und verkauft, kommt man in den Knast!“ Ein Satz, mit dem Jürgen Klopp sich auf einer Pressekonferenz treffend selbst charakterisierte. Denn Jürgen Klopp lebt und brennt für die Dinge, die er angeht. Diese Einstellung brachte ihm als Profispieler und noch mehr als Trainer enorme Erfolge ein. Trotzdem betont er immer wieder, dass Erfolg nur in einem gut funktionierenden Team zu erreichen ist.

Der 1967 in Stuttgart geborene Klopp entdeckte bereits im frühen Kindesalter seine Liebe zum Fußball und bestritt mit 7 Jahren seine ersten Spiele für den SV Glatten im Schwarzwald. In der Jugend wechselte er zum nahegelegenen TuS Ergenzingen, wo er auch die ersten Spiele im Seniorenbereich absolvierte. Nach einigen weiteren Stationen (u.a. Eintracht Frankfurt Amateure, Viktoria Sindlingen und Rot-Weiss Frankfurt) wechselte er 1990 zu seiner ersten Profistation, dem FSV Mainz 05.

Eine Legende beim FSV Mainz 05

Den FSV Mainz begleitete Jürgen Klopp als Spieler, wie auch als Trainer, fast zwei Jahrzehnte lang. In seinen 325 Zweitligaeinsätzen schoss er als Abwehrspieler bemerkenswerte 52 Tore. Trotz dieser Zahlen gibt sich Klopp bescheiden:

„Ich habe es in meiner aktiven Karriere nie geschafft, auf dem Platz das zu bringen, was sich in meinem Gehirn abgespielt hat. Ich hatte das Talent für die Landesliga und den Kopf für die Bundesliga – herausgekommen ist die zweite Liga.“

Aber nicht nur die vielen Spiele und Tore machten ihn zu einer Legende in Mainz, sondern vor allem sein Einsatz und der auch heute noch für ihn typische unbändige „Kloppo-Wille“. Diesen Einsatz verlangte er später auch als Trainer von seinen Teams. Am Rosenmontag des Jahres 2001 wechselte Jürgen Klopp vom Spielfeld auf die Trainerbank. Als Interimstrainer rettete er die Mainzer vor dem Abstieg aus der 2. Bundesliga und wurde in der folgenden Saison Cheftrainer. Was ihn als Spieler schon ausmachte, konnte er nun noch stärker vermitteln: Andere Menschen motivieren und von einem gemeinsamen Ziel überzeugen.

TV-Experte und Meistertrainer

Die Motivationskünste und sein großes taktisches Wissen sprachen sich schnell herum in Fußballdeutschland. Vor allem letzteres bewies er mit viel Humor und Sachverstand als TV-Experte. Zuerst im ZDF (WM 2006 in Deutschland) und später bei RTL (WM 2010 in Südafrika). Für seine treffenden taktischen Analysen erhielt er in beiden Jahren den Deutschen Fernsehpreis. Nachdem er Mainz 05 im Jahr 2004 in die erste Bundesliga und zwischenzeitlich sogar in die Europa League geführt hatte, stieg der Verein in der Saison 2006/2007 wieder in 2. Bundesliga ab. Als im Folgejahr der Aufstieg misslang, entschied sich Jürgen Klopp für den nächsten Karriereschritt und übernahm den Trainerposten bei Borussia Dortmund.


Die junge BVB-Mannschaft macht mit engagierten Auftritten jedes Spiel zu einer „Vollgasveranstaltung“ und „Kloppo“ wurde mit seiner offenen und ehrlichen Art schnell zum Publikumsliebling. Doch nicht nur seine charakterlichen Stärken ließen die Herzen der Borussen höher schlagen, auch die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Bereits 2 Jahre nach Amtsantritt konnte Jürgen Klopp, gemeinsam mit seiner jungen Mannschaft, die Meisterschale in Richtung Dortmunder Himmel strecken. Der BVB dominierte auch im Folgejahr die Bundesliga und gewann das erste Double der Vereinsgeschichte. Im Jahr 2013 folgte der Ritterschlag, als es ihm als Trainer gelang, seine Mannschaft bis in das Finale der UEFA Champions League zu führen. Im Wembley-Stadion unterlag sein Team nur knapp dem FC Bayern München.

Coach der Deutschen Vermögensberatung

Seine herausragenden Fähigkeiten bringt Jürgen Klopp seit 2015 auch bei der Deutschen Vermögensberatung ein. Als Partner des Unternehmens wird er aktiv in die Weiterbildung der Vermögensberater eingebunden und coacht diese zu Themen wie Teambuilding, Talententwicklung, Identifikation oder Erfolgsstrategien. Damit trägt Jürgen Klopp in Zukunft einen wichtigen Teil zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung der Vermögensberaterinnen und Vermögensberater bei.