Gespannte Stille und volle Konzentration auf der Planche. Degen-Fechterin Britta Heidemann steht im WM-Halbfinale. Sie liegt zurück. Und dann: Ein Jubelschrei, die Faust in die Höhe gereckt. Der entscheidende Treffer ist gefallen. Sie ist im Finale und holt sich die Silbermedaille. Auf der großen WM-Bühne sorgte DVAG-Sportpartnerin Britta Heidemann damit für den deutschen Glanzpunkt bei den Fecht-Weltmeisterschaften. Mit Silber gewann das Degen-Ass im russischen Kazan das erste deutsche Edelmetall der diesjährigen Titelkämpfe und bewahrte ihre Mitstreiter vor einer historischen Negativbilanz.

Der letzte Konter sitzt

Der Weg ins Finale entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Gleich dreimal gewann die 31-jährige ihre Gefechte mit dem letzten Treffer. Im Finale stoppte die Italienerin Rosella Fiamingo den starken Auftritt der deutschen Fechterin beim 11:15. Für Britta Heidemann kein Grund zur Enttäuschung. „Es ist toll, wieder eine Medaille gewonnen zu haben. Ich habe schon in den letzten Tagen gemerkt, dass ich gut drauf bin“, freute sie sich über ihre elfte WM-Medaille.

Weltmeisterliche Einladung nach Brasilien

War ein einzigartiges Erlebnis in Brasilien der Antrieb für den eigenen Kampf in der WM? Kurz vor ihren eigenen Titelkämpfen besuchte Britta Heidemann die deutsche Fußballnationalmannschaft im Campo Bahia und feuerte die Mannschaft bei den Spielen an.

Ein absoluter Wahnsinn, dass Deutschland auch noch Weltmeister geworden ist!

Mit der Deutschen Elf ist Britta Heidemann seit einigen Jahren in freundschaftlichem Kontakt: “Ich habe mich gefreut, das Team und Jogi Löw wiederzutreffen. Ich hatte das Glück, beim geschlossenen Training mit dabei zu sein. Die Stimmung war super. Jogi hat mich direkt zum Mittagessen ins deutsche Camp eingeladen.“ Von Brasilien startete die Fechterin in ihr eigenes WM-Abenteur und kam als Vize-Weltmeisterin zurück.

Die Deutsche Vermögensberatung gratuliert ihrer Sportpartnerin zu diesem Erfolg.