Montagmorgen 8:00 Uhr. Die Luft ist stickig, der Dozent schlecht zu verstehen und einen Sitzplatz gab es im restlos überfüllten Hörsaal keinen mehr. Du kennst diese Situation genau? Dieses Schicksal teilen jeden Tag tausende Studenten in ganz Deutschland. Dass es auch anders geht, weiß die FHDW-Studentin Nadine Wiedemann. In ihrem Bericht für den DVAG-TeamBlog berichtet sie von ihren Erfahrungen und vergleicht sie mit den Erzählungen ihrer Freunde.

„Wann immer ich mich mit meinen Freunden und Bekannten über mein Studium unterhalte, erhalte ich interessierte Kommentare. ‚Dein Studium ist klasse. So würde ich auch gerne studieren‘ oder ‚Beim Dozent nachfragen können, wenn man was nicht verstanden hat, das wäre toll’, höre ich sehr oft. Dass mein Studium anders ist als an den normalen Universitäten, habe ich schnell gemerkt.

Vorlesung in kleinen Gruppen vs. Riesige, überfüllte Hörsäle

Oft liest man in den Medien von überfüllten Hörsälen mit über 500 Studenten. Einen Sitzplatz gibt’s bei weitem nicht für alle und um die Powerpoint-Präsentation des Dozenten zu sehen, muss man schon viel Glück haben. Viele deutsche Studenten müssen sogar ins Ausland gehen, um ihr favorisiertes Studienfach wählen zu können, weil der Ansturm an deutschen Universitäten zu hoch ist. Ein untragbarer Zustand, den ich mir für mein Studium auf keinen Fall vorstellen kann.

An der FHDW in Marburg herrschen glücklicherweise andere Voraussetzungen, nämlich studentenfreundliche! Die Vorlesungen finden vor kleinen Gruppen statt, die es dem Dozenten erlauben in Kommunikation mit den einzelnen Studenten zu treten. So können beispielsweise Fragen schnell und problemlos beseitigt werden.

Umfassende Prüfungsvorbereitung vs. Im Stich gelassen werden

Wenn die Prüfungszeit bei meinen Freundinnen anfängt, merke ich immer die Panik in ihnen aufsteigen. In den unpersönlich und schnell vorgetragenen Vorlesungen bleibt bei den meisten Studenten an den Universitäten nicht viel im Kopf, sodass viel Lernaufwand auf jeden Einzelnen vor der Prüfung zukommt. Dass würde auch mich in Panik versetzen. Allerdings wird die Phase vor einer Prüfung in Marburg besser gehandhabt. Meine Kommilitonen und ich können bei allen Ungereimtheiten nachfragen und bekommen umgehend Antworten von unseren Dozenten. Außerdem sind wir Studenten an der FHDW eine richtige Gemeinschaft, die sich gegenseitig hilft.

4 Abschlüsse vs. 1 Abschluss

Mit dem Abschluss an der FHDW in Marburg erwerbe ich vier Abschlüsse auf einmal. Während ich in der gleichen Zeit an einer Uni nur den Bachelor in der Tasche habe, erwerbe ich hier den Bachelor in Betriebswirtschaft, bin Kauffrau für Versicherung und Finanzen (IHK), werde Vermögensberaterin (DBBV) und bin geprüfte Finanzlagenfachfrau. Von einem so breitgefächerten Abschluss habe ich bislang von keinem anderen Studenten gehört.“

In der nächsten Woche können Sie im DVAG-Teamblog den zweiten Teil des großen Uni-Checks lesen.

Ist Ihr Interesse bereits geweckt? Dann können Sie sich auf der Karriere-Seite der Deutschen Vermögensberatung zu allen Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten informieren.