„Wenn ich groß bin, will ich Vermögensberater werden!“– hat noch kein Kind jemals gesagt. Jedenfalls nicht freiwillig.

Warum? Nun ja, die Worte Vermögen und Berater klingen weder sexy, noch versprechen sie auf den ersten Blick einen glamourösen Berufsalltag. Der Feuerwehrmann hat es da schon leichter, wird er doch während seiner beruflichen Laufbahn mehrmals zum Helden. Der 24-jährige Manuel Heinrich hörte diese Worte zum ersten Mal kurz bevor er seinen Realschulabschluss machte und definierte vor allem das Wort „Vermögen“ ganz anders, als es die meisten wohl tun würden.

Seit seinem 20. Lebensjahr ist der Youngster, der mit einer IHK-Ausbildung bei uns startete, nun sein eigener Chef und erfolgreicher Jungunternehmer.

„Mein Traum? Aus meinem Leben etwas machen!“

Was streben junge Menschen der Generation Y heute an, wenn sie an ihre berufliche Zukunft denken? Sie sind auf der Suche nach einem sinnstiftenden Beruf, nach Freiheit, Unabhängigkeit und vor allem danach, selbst bestimmen zu können.

„Mir ging es als 17-jähriger genauso. Eine konkrete Vorstellung, was ich werden wollte, hatte ich nicht. Aber eines wusste ich – ich wollte mich nicht in die 4 x 40-Box stecken lassen: 40 Jahre lang für die Ziele anderer arbeiten, 40% meines Gehaltes abgeben, 40 Stunden die Woche arbeiten und mit 40 Jahren keine Alternativen mehr zu haben“, so Manuel Heinrich.

Durch ein Praktikum in der Direktion von Karl Rieder kam er dann zum ersten Mal mit dem Beruf des Vermögensberaters in Berührung: „Während dieses Praktikums definierte sich das Wort „Vermögen“ für mich ganz neu. Ich vermag etwas zu tun. Ich verfüge über das Vermögen, Probleme anderer Leute zu lösen, ihnen neue Perspektiven aufzuzeigen und eine entscheidende Rolle in ihrem Leben spielen zu können. Als Begleiter, Ratgeber und Coach.“

Vom Schul-Chaoten zum Finanzexperten

Die Lehrer von Manuel Heinrich hätten ihm seine Entwicklung zum selbstständigen Unternehmer nie zugetraut. Und das nicht ohne Grund:

Ich war ein sehr unmotivierter Jugendlicher und wusste nicht wirklich, welchen Weg ich einschlagen soll.

Dass ich mich dann für einen Beruf entschied, der sich um ein vermeintlich trockenes Thema wie Finanzen dreht und bei dessen Ausübung ich oft im Anzug erscheinen muss, hatte einen ganz bestimmten Grund. Der Vermögensberaterberuf unterschied sich von allen mir bisher bekannten und typischen Jobkonzepten.“

Fasziniert vom Lebenslauf seines Praktikum-Betreuers kämpfte er um einen Ausbildungsplatz, den er dank seiner Hartnäckigkeit auch bekam. „Was mich beeindruckte und was ich heute auch an meine Partner weitergebe, ist, dass mich Karl Rieder als der Mensch sah, der ich sein könnte und nicht als der, der ich laut meines Lebenslaufes war. Er gab mir eine Chance.“

Heute hält Manuel Heinrich regelmäßig Vorträge in den neunten Klassen seiner ehemaligen Schule zum Thema „Finanzielle Allgemeinbildung“.

 

„Ich habe meine Berufung gefunden“

Wenn Manuel Heinrich sich morgens auf den Weg ins Büro macht, so hat er nicht das Gefühl, zur Arbeit zu gehen. Gemeinsam mit seinen Partnern gibt er jeden Tag sein Bestes für seine Kunden und bekommt dafür viel Anerkennung und positives Feedback.

„Unter dem Arbeitstitel #NextGeneration bilden wir gezielt junge Leute zu gut geschulten Beratern aus und ändern somit Lebensläufe. Ob für neue Partner, denen wir eine berufliche Zukunft bieten oder für Kunden, denen wir helfen, ihre Träume zu verwirklichen“, erzählt er begeistert von der tollen Zusammenarbeit seines Teams.

Sein Lebensmotto? „Du kannst, was du willst.“

Mehr dazu im Vi­deo in 100 Se­kun­den: Manuel Heinrich über die Bedeutung des Wortes „Vermögensberatung“ und über Ziele.