Für junge Erwachsene ist das Leben unkontrolliert, aufregend und reich an neuen Erfahrungen. Wer kann sich nicht an die spannende Zeit erinnern, als man den Schulabschluss in der Tasche hatte und raus wollte, der Welt zeigen, was man drauf hat? Doch zunächst stellt sich folgende Frage: Was will ich später eigentlich machen? FHDW-Student Robert Barleben stand vor einem Jahr genau an diesem Punkt und musste entscheiden, welchen Weg er für die Zukunft wählt.

Ich wollte etwas lernen, was mich weiter bringt und erfüllt.

Wie oft fragt man sich während der Schullaufbahn, ob man dieses Wissen jemals wieder braucht? Nach meinem Abitur wusste ich nicht genau, welchen Weg ich einschlagen sollte. Zum einen wollte ich schon immer aktiv Menschen helfen und für Menschen da sein. Zum anderen reizte mich auch die Finanzwelt. Mein Vater brachte mich deswegen auf die Idee, ein duales Studium an der Fachhochschule der Wirtschaft anzufangen und in den Beruf des Vermögensberaters einzusteigen. Denn so könne ich beides in Theorie und Praxis miteinander verknüpfen.

Start in die Zukunft: Eröffnungsfeier für Robert Barleben und Kommilitonen

Start in die Zukunft: Eröffnungsfeier für Robert Barleben und Kommilitonen

Persönliche Weiterentwicklung durch das Studium

Seit einem Jahr studiere ich nun an der FHDW. Im Vergleich zur Schulzeit muss ich sagen, dass ich nun viel aktiver und ehrgeiziger an den Lernstoff herangehe. Das stellten sogar meine Eltern fest. Mir macht es einfach Spaß mit Finanzen umzugehen, Haushaltspläne zu erstellen und die Kontrolle auch über das eigene Geld zu erlangen. Ich lerne die Wirtschaft zu verstehen und wie die Abläufe in einem Unternehmen funktionieren. Außerdem gefällt es mir, dass ich Menschen aktiv helfen kann, ihr Vermögen in den Griff zu bekommen. Das spornt mich im Studium zusätzlich an und bereitet mir Freude. Zudem gewann ich durch die Selbstständigkeit, die für dieses Studium von Nöten ist, an Selbstbewusstsein hinzu. Ich habe bereits jetzt festgestellt, dass man lernen muss, im Beruf stetig ein Stück weit über sich hinaus zu wachsen.

Von Erfahrungen profitieren

Erfahrungen von älteren Kollegen zu sammeln, ist sehr wichtig und man bekommt neue Sichtweisen aufgezeigt. Für mich ist jedoch relevant, dass ich nicht alle Tipps zu 100 Prozent übernehme.

Ich bekomme häufig nur Denkanstöße und vollende die Arbeit auf meine Weise.

Das ist gut mit einem Buffet vergleichbar. Ich nehme mir die Spezialitäten heraus, die ich möchte und brauche. Außerdem bin ich der Meinung, dass Verbesserungen nur durch Veränderungen entstehen. So finde ich es beispielsweise gut, vor allem bei jungen Menschen, die Beratung in der heutigen Zeit mit dem Tablet durchführen zu können.

Lernen, mit Fehlern umzugehen

Fehler sind menschlich, vor allem bei jungen Persönlichkeiten. Es gibt immer mal Beratungen, die nicht so funktionieren, wie man es sich vorstellt. Ein ehemaliger Student der FHDW fragte mich vor einiger Zeit: „Wann ist eine Niederlage eine Niederlage?“ Und das brachte mich zum Nachdenken. Ich habe nur verloren, wenn ich aufgebe. Man sollte eine Niederlage als Chance sehen, denn durch Fehler erlangt man neues Wissen und neues Wissen führt zur Weiterentwicklung.“

Sie interessieren sich ebenfalls für einen sinnstiftenden Beruf mit ausgezeichneten Perspektiven? Oder für ein Studium an der FHDW Marburg im Finanz- und Versicherungsbereich? Dann informieren Sie sich unter DVAG-Karriere über die Einstiegsmöglichketen.