Schicksalsschläge können jeden von uns treffen. In Notsituationen oder bei längerer Krankheit wünscht sich jeder Berufstätige ein Team, das einem den Rücken frei hält.

Harald Schimmler erlebte den großen Unterschied zwischen Konkurrenzdenken und Zusammenhalt unter Kollegen, insbesondere in einer Zeit, in der er selbst mit dem Schicksal zu kämpfen hatte. Im Gespräch erinnert er sich an die Zeit vor der DVAG und schenkt uns Einblicke in seinen persönlichen Weg.

Wie der Teamsport eine Lebenseinstellung prägt

„Schon als Jugendlicher habe ich im Sport Eigenschaften erlernt, die mir heute im Berufsleben noch wichtig sind. Mit meinem damaligen Team war ich mehrfacher Deutscher Meister im Feld- und Hallenhockey. Wir haben zu dieser Zeit alles abgeräumt, was es in Deutschland zu gewinnen gab. Nur als Team waren wir erfolgreich.

Es gab kein „Ich“, sondern ein „Wir“.

Es ging um Mannschaftsgefühl und um das füreinander Dasein. Bei Verletzungen hatten wir Teamkollegen, die für uns einsprangen und bei Niederlagen motivierten wir uns gegenseitig. Wenn ein Team professionell zusammenarbeitet, erzielt es gute Ergebnisse. Diese Erfahrung machte ich damals im Sport und erlebe ich glücklicherweise auch heute in meinem Beruf. Doch das war nicht immer so.

Raus aus der Mannschaft, rein ins Berufsleben

Als ich meinen Schulabschluss in der Tasche hatte, wagte ich den Sprung in die Berufswelt. Nach dem Rat meiner Eltern machte ich eine solide Ausbildung zum Mess- und Regelmechaniker bei einem großen Pharmaunternehmen. Das hieß für mich: In die Großstadt pendeln und den Sport hinter mir lassen.

Nach der Ausbildung kam ich direkt in die Forschungsabteilung. Der Job war spannend und fordernd. Auch hier war ich Teil eines großen Teams, das funktionieren musste. Doch was ich dort feststellte, war, dass es einen wesentlichen Unterschied zwischen reiner Teamarbeit und echtem Zusammenhalt gibt.

Unsicherheit im Job 

Wir hatten ein Problem: Unserem Team fehlte es an Sicherheit. Wenn sich die Führungsspitze des Konzerns änderte, konnte es passieren, dass zahlreiche Stellen gestrichen wurden. Meistens waren es Abteilungen wie die unsere, die großzügig finanziert werden mussten. Wir wussten somit nie, ob und wann unsere Einheit abgeschafft werden würde, weshalb Unruhe unter den Kollegen herrschte.

Deutlich zu spüren war, dass sich dieser Umstand auf den Teamgedanken auswirkte und sich nach und nach ein starkes Konkurrenzverhalten entwickelte. Für unsere Führungsspitze zählten nur noch die Arbeitsergebnisse, gute Resultate nahm sie stillschweigend hin und schlechte kritisierte sie umso mehr. Von einem Arbeitsplatz, an dem ich mich wohlfühlte, war nicht mehr viel übrig geblieben.

Im Beruf Nummer zwei fand ich meine Berufung

Häufig kam mir deshalb der Gedanke, mich neu zu orientieren. Ich wollte endlich wieder in einem funktionierenden Team arbeiten und mich zu 100% auf meine Kollegen verlassen können. Also machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Job.

Als Kunde der Deutschen Vermögensberatung wusste ich, dass Vermögensberater viel in Kontakt mit unterschiedlichen Menschen sind und Kommunikation ein wesentlicher Bestandteil ist. Also wagte ich irgendwann den Schritt und nahm das Angebot des nebenberuflichen Einstiegs an. So hatte ich die Möglichkeit, den Beruf auszutesten, ohne meine sichere Einnahmequelle aufgeben zu müssen.

Zurück zum Team, da gehöre ich hin

Schneller als gedacht verdiente ich im Nebenberuf mehr, als in meinem alten Job. So fiel mir die Entscheidung nicht schwer, mich für einen Hauptberuf als Vermögensberater zu entscheiden. Heute kann ich sagen, dass das eine der besten Entscheidungen meines Lebens war.

Hier erlebe ich endlich den Teamgeist, den ich nur aus dem Sport kannte. Und dieser Teamgeist ist im ganzen Unternehmen zu spüren, was ich vor allem vor einiger Zeit merkte, als ich schwer erkrankte.

In dieser Zeit merkte ich besonders, dass ich mich auf die Unterstützung und Hilfe meines Teams in guten wie in schlechten Zeiten voll und ganz verlassen kann. Auch der Direktionsleiter, Organisationsbetreuer, Bereichsvorstand und die Geschäftsführung der DVAG standen und stehen an meiner Seite.

Das nenne ich gelebte, berufliche Familiengemeinschaft.

Einer für alle und alle für einen. Wir leben dieses Motto jeden Tag auf’s Neue, denn im Team erreichen wir die besten Ergebnisse.“