„Das Coaching von Mitarbeitern will gelernt sein. Seit 2012 bilde ich bei der Deutschen Vermögensberatung neue Kollegen zu Beratern aus.

Damals merkte ich, wie wichtig, aber auch wie schwierig es ist, sein eigenes Wissen an andere weiterzugeben. Die Arbeitsabläufe hatte ich alle verinnerlicht, doch wie bringe ich das, was ich weiß, nun anderen bei?

Glücklicherweise erhielt ich hierbei Hilfestellung eines erfahrenen Coachs. Er zeigte mir, wie ich junge Menschen ausbilde. Er brachte mir die wichtigsten Schritte bei und schuf Struktur in meinem Arbeitskreislauf. Welche Etappen er mir zur Ausbildung junger Partner ans Herz legte, stelle ich heute im DVAG TeamBlog vor.

Der Beginn eines neuen Kapitels

Vor meinem Job bei der DVAG war ich Tischler und arbeitete nebenher als Handelsvertreter im Medienbereich. Zu diesem Zeitpunkt betreute ich einen Kunden, der als Vermögensberater arbeitete. Ich erinnere mich noch genau, wie er zu mir sagte:

„Christian, du musst den Job wechseln, du bringst die optimalen Voraussetzungen für uns mit.“

Auf einer Infoveranstaltung lernte ich dann meinen heutigen Coach kennen, den ich kurz darauf in seinem Büro besuchte. Er überzeugte mich und ich stieg zunächst nebenberuflich und im Jahr 2010 hauptberuflich als Vermögensberater ein. Die Ausbildung fiel mir nicht schwer, da mein Coach mich in allen Belangen unterstützte.

Jeder fängt mal klein an

In den ersten zwei Jahren konzentrierte ich mich auf meine eigene Weiterbildung. Nach einiger Zeit reizte mich dann aber der Aufbau eines eigenen Teams. Die anfänglichen Schwierigkeiten, mein Wissen anderen zu vermitteln, legte ich durch regelmäßiges Training und dank eines hervorragenden Coachings nach und nach ab.

Heute betreue ich acht hauptberufliche Partner und bin mittlerweile Geschäftsstellenleiter.

Ich habe mir einige Grundpfeiler geschaffen, als Stütze in der Ausbildung meiner Partner, und als Leitfaden, um mein Team auf Erfolgskurs zu bringen. Mein kleines Erfolgsrezept möchte ich euch heute vorstellen.

  1. Eigenschaften, die man für den Job des Vermögensberaters mitbringen sollte: Wichtig sind Charakterzüge wie Kontaktfreudigkeit, Zuverlässigkeit, Menschlichkeit, Ehrgeiz, Teamgeist und Willensstärke. Wer bei uns diese Eigenschaften mitbringt und Eigeninitiative zeigt, kann viel erreichen. Denn viel Einsatz wird bei der DVAG belohnt.
  2. Einstiegsmöglichkeiten: In den Beruf des Vermögensberaters kann man sowohl nebenberuflich als auch hauptberuflich einsteigen. Gerade der Nebenberuf ist attraktiv, um das Unternehmen kennenzulernen und zunächst in den Job reinzuschnuppern.
  3. Erstkontakt mit potenziellen Partnern: Jeden Freitag laden wir Interessenten bei uns im Büro zu einer Info-Veranstaltung ein. Dort stelle ich die DVAG vor und zeige, was das Unternehmen bietet. Dabei gehe ich z.B. kaum auf die Provisionen ein, sondern eher auf die Perspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten. Zudem stelle ich den Besuchern meine Partner und meinen Weg vor.
  4. Das Nachgespräch: Habe ich das Interesse geweckt, kommt es zum Nachgespräch. Hier spreche ich mit dem potenziellen Partner über seine eigenen Träume und Ziele. Ich will ihm zeigen, dass nichts unmöglich ist.
  5. Die Potenzialanalyse: Entscheidet sich der Interessent, sich mit dem Beruf auseinander zu setzen, führe ich mit ihm eine Potenzialanalyse durch. Wer selbstständig arbeitet, ist auf einen großen Bekanntenkreis und Networking angewiesen. Darum schauen wir hier, welchen Kontaktkreis der neue Partner hat und wie groß er ist. Ziel ist, dass wir Kontakte nachhaltig aufbauen und erweitern. Hier möchte ich ihm auch die Angst nehmen, Bekannte anzusprechen und zeige ihm seine Möglichkeiten auf.
  6. Die Grundausbildung: Steigt der Interessent ein, beginnen wir mit der Ausbildung. Jeden neuen Partner heißen wir herzlich willkommen. Es folgt ein ganz wesentlicher Teil der Ausbildung: Führen von Kundengesprächen und Aufstellen von Analysen. Da wir in unserem Beruf tagtäglich mit unterschiedlichen Menschen und den unterschiedlichsten Fällen in Berührung kommen, begleite ich den neuen Partner immer zu seinen ersten Kundenterminen und unterstütze ihn, wo ich kann.
  7. Immer am Ball bleiben: Als Ausbilder bin ich dafür verantwortlich, dass mein Team immer am Ball bleibt und motiviert ist. Für die jungen Partner muss ich als Vorbild fungieren. Zudem ist es wichtig, sich jeden Tag seine Ziele vor Augen zu führen. Bei uns im Büro sprechen wir häufig darüber und motivieren uns gegenseitig. Auch Niederlagen sehen wir positiv, da jeder Fehlschlag einen Lerneffekt mit sich bringt.

Jeder muss für sich selbst den Weg finden, wie er neue Partner ausbilden und fördern möchte. Für mich hat sich dieses Schema bewährt. Der Gruppenaufbau und die Ausbildung von jungen Partnern kann ich jedem nur ans Herz legen, da auch ich mich dadurch weiterentwickelt habe. Jeden Tag lerne ich dazu und wachse mit meinem Team noch enger zusammen.“

Erfahren Sie mehr über Christian Rammer auf seiner Website.