„Der 7. August 2016 – ein Tag, an den ich mich noch ewig erinnern werde. Jürgen Klopp die Hand zu schütteln, auf seinem Platz auf der Trainerbank zu sitzen und die Mainzer Kabine kurz vor Spielbeginn zu betreten, haben diesen Tag einfach unvergesslich gemacht. Doch nicht nur für mich war das Spiel des FSV Mainz gegen der Liverpool FC ein besonderes Erlebnis. Auch für den DVAG-Sportpartner und ehemaligen Mainzer Spieler und Trainer Jürgen Klopp war es ein Wiedersehen in seinem alten Zuhause. „Klopp is coming home!“.

Mit viel Vorfreude machte ich mich morgens auf den Weg nach Mainz, um die Rolle des Fanreporters der Deutschen Vermögensberatung zu übernehmen. Noch am Vorabend fegte der von Klopp trainierte Liverpool FC den FC Barcelona in London mit 4-0 vom Platz. Die Rollen schienen also bereits vor Spielbeginn klar verteilt.

An der Opel-Arena in Mainz angekommen lernte ich den Fotografen kennen, der mich den ganzen Tag begleiten sollte. Bereits zu diesem Zeitpunkt kam in mir zum ersten Mal das Gefühl auf, dass das kein normaler Stadionbesuch sein würde.

Highlight 1: Die Stadionführung

Spielertunnel, Mixed-Zone, Mannschaftsbus – alles Bereiche, zu denen ein normaler Stadiongast keinen Zutritt hat. An diesem Tag war all dies für mich kein Problem. Die Mainzer Kabine betreten zu dürfen war einfach ein wahnsinniges Gefühl, vor allem weil diese schon für die Profis vorbereitet war. In gut einer Stunde würde sich genau an diesem Ort die Mannschaft versammeln, um sich auf das bevorstehende Spiel gegen den Europa-League-Finalisten aus Liverpool einzuschwören.

Einmaliges Erlebnis: Fanreporter Yannick war ganz nah am Geschehen

Einmaliges Erlebnis: Fanreporter Yannick war ganz nah am Geschehen

So muss es sich anfühlen, Jürgen Klopp zu sein

Auf einmal fühlte ich mich genau wie Jürgen Klopp: Nach einem kurzen Aufenthalt in der Mixed-Zone ging ich durch den Spielertunnel in den Stadioninnenraum. Dann machte ich es mir auf der Trainerbank gemütlich; ein durchaus angenehmer Platz, auf dem ich am liebsten sitzen geblieben wäre. Jedoch musste ich schnell Platz für die Mannschaft machen, die sich aufwärmen wollte.

Zwei Meter neben mir liefen dann die Spieler ein, die von Tausenden bejubelt wurden.

Jürgen Klopp konnte ich schon von weitem an seiner unverwechselbaren Art erkennen, und plötzlich stand ich direkt neben ihm. Ein kurzer Handshake mit ihm war für mich bereits der absolute Höhepunkt des Tages – doch es sollte später noch besser kommen.

Das Spiel war genauso unglaublich, wie meine Erlebnisse zuvor: Mainz gewann gegen die müde Mannschaft aus Liverpool überraschend deutlich mit 4-0 und verhinderte so aus sportlicher Sicht eine perfekte Heimkehr von Kloppo.

Bereits vor dem Stadion war Jürgen Klopp präsent

Bereits vor dem Stadion war Jürgen Klopp präsent

Mein großer Moment in der Pressekonferenz

Nach dem Spiel gab es für mich ein erneutes Aufeinandertreffen mit Jürgen Klopp. Im Rahmen der Pressekonferenz beider Trainern nach dem Spiel durfte ich in die Rolle eines Journalisten schlüpfen und Klopp vor laufenden Kameras eine Frage stellen. Für mich stand die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte im Vordergrund und dementsprechend fragte ich ihn, nachdem ich mich kurz als DVAG-Fanreporter zu erkennen gegeben hatte, welche Erinnerungen er mit dem 1. FSV Mainz 05 und der Stadt verbinde.

Klopp antwortete in seiner gewohnt lockeren Art: „Da müsste man ein Buch drüber schreiben, um diese Frage ausreichend zu beantworten. Mainz ist für mich natürlich ein ganz besonderer Ort. Es ist schön in den Gesichtern der Leute zu sehen, dass wir tatsächlich immernoch jung genug sind, um uns daran zu erinnern, was hier vor mittlerweile dann auch schon zwölf, vierzehn, fünfzehn Jahren passiert ist. Und deshalb war es einfach schön und besonders und ich freue mich sehr, vom Glück gesegnet, dass ich da irgendwie mit dabei sein durfte. Das ist es schon und deswegen ist zurückkommen nach wie vor einfach richtig schön und wird hoffentlich auch immer so bleiben.“

Nach einer kurzen Verabschiedung in der DVAG-Loge endete für mich der Tag, den ich sicher noch lange in Erinnerung behalten werde.“