Christine Schlund (26) und Tobias Kugler (26) sind sowohl privat als auch beruflich starke Partner.

Die beiden Agenturleiter kennen sich schon seit dem Jugendalter, lernten und wuchsen miteinander. Heute arbeitet das Paar im selben Gebäude in Dielheim. Sie treiben sich gegenseitig an und planen Termine und Freizeit Hand in Hand. Das ist nicht immer einfach, aber motivierend:

Im selben Büro: Romantik oder Konkurrenz?

Christine Schlund: „Zwischen uns besteht schon eine Art positive Konkurrenz. Wir spornen uns gegenseitig an, sind uns ebenbürtig. Strukturell arbeiten wir für zwei verschiedene Direktionen. Doch wir sitzen Tür an Tür und streben beide die nächste Stufe auf der Karriereleiter zur Regionalgeschäftsstelle an.“

Tobias Kugler ergänzt lachend: „In der Vergangenheit haben wir uns ein gemeinsames Büro geteilt. Doch das hat nicht funktioniert. Jeder von uns telefoniert einfach zu laut!“

Gemeinsame Wurzeln: Urlaub in Pannonia

Tobias Kugler: „Wir sind beide mit der Vermögensberatung aufgewachsen. Als Kind war ich schon immer im Büro meines Vaters mit dabei. Mit 15 Jahren habe ich während den Ferien im Sekretariat gejobbt und mich um Post und Telefon gekümmert. Ich erinnere mich zum Beispiel, wie ich mitgeholfen habe, eintausend Sätze Terminkalender für Kundenpräsente zu laminieren!

Außerdem sind Pannonia und Portugal während gemeinsamer Familienurlaube zur zweiten Heimat geworden.“

Christine Schlund: „Hier entstand auch unser erstes gemeinsames Foto! Das war im Jahr 2004. Wir waren beide 14 Jahre alt und mit unseren Eltern dort.

Hart erkämpfte Brötchen für beide!

Christine Schlund: „Ich wollte übrigens zunächst ins Hotelfach. Doch während eines Praktikums habe ich festgestellt, dass dies hart erkämpftes Brot ist und schwer, sich als Frau durchzuboxen.

Bei der DVAG ist es für die Karriere nicht entscheidend, ob Du Mann oder Frau bist. Wer viel unternimmt, erntet auch den Erfolg!“

Tobias Kugler: „So ähnlich erging es mir auch. Während der Schulzeit verkaufte ich in den Pausen Brötchen, um mir etwas Taschengeld zu verdienen. Ich machte also ein Praktikum in einer Bäckerei; doch 20 Kilogramm Äpfel für Apfeltaschen schälen war nichts für mich! Außerdem bin ich technisch begeistert. In der Realschule habe ich eine funktionierende E-Gitarre gebaut. Auf dem Technischen Gymnasium stellte ich jedoch fest, dass mir die Mathematik und ein mögliches Studium in diese Richtung zu wenig Praxisbezug bieten würde.

Annäherung im Studium

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Tobias Kugler: „Mein Vater machte mich auf das damals neue Studium an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) aufmerksam. Das klang gut und ich wollte es unbedingt ausprobieren.“

Christine Schlund: „Auch für mich war das Studium genau das Richtige. Während der Studienzeit sind Tobias und ich bereits gut befreundet gewesen. Das hat uns gestärkt und motiviert.“

Gemeinsam durch Dick und Dünn

Tobias Kugler: „Der berufliche Alltag ist manchmal etwas anstrengender als es früher beim Vater aussah. Als Kind sah seine Arbeit so einfach aus. Dabei gibt es Situationen mit Kunden, die Überwindung kosten, wo man cool bleiben muss und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen darf.

Und auch der Umgang mit Mitarbeitern will gelernt sein.“

Christine Schlund: „Tobias und ich unterstützen uns dann natürlich gegenseitig. Der Erfahrungsaustausch und das gemeinsame Überwinden von Hindernissen prägt unsere Arbeit und den Alltag.“

Paararbeit: Freizeit und Arbeit organisieren

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Christine Schlund: „Manchmal ist es schwierig, Freizeit und Beruf unter einen Hut zu bringen: Jeder von uns hat seine Termine, oft auch abends. Doch das Schöne ist ja, dass wir beruflich flexibel sind. Wir können es uns auch einmal leisten, zu sagen:

Hey, grade ist nicht so viel los, lass uns etwas unternehmen!“

Wer hat den Bleifuß und wer den grünen Daumen?

Tobias Kugler: „Ja, am liebsten sind wir mit dem Motorrad unterwegs. Das genießen wir beide. Doch da Christine gerne viel Gas gibt, fährt sie lieber hinten bei mir mit.

Außerdem toben wir uns gerne im Garten aus: Beim Pflanzen oder Heckenschneiden können wir abends so richtig abschalten.“

Endspurt im Wettlauf

Tobias Kugler: „Bei einem Blick in die Zukunft muss die Regionalgeschäftsstelle spätestens 2017 drin sein. Bis Ende des Jahres wird es knapp, aber Christine und ich befinden uns beide mitten im Endspurt…

Wie geht’s weiter?

Daneben ist es unser Ziel, dass Abläufe jeden Tag ein wenig besser werden und wir uns gemeinsam weiterentwickeln. Das Geschäft auf eine solide Basis stellen, unser Team erweitern, ist uns wichtig. Und natürlich ‚Schaffe, schaffe Häusle bauen’, wie der Schwabe sagt!“