Mal ehrlich: wie zufrieden seid ihr mit eurer aktuellen beruflichen Situation? In Prozentzahlen geschätzt? Zu 60%? 70%? Und – reicht euch das?

Ich war ehrlich zu mir selbst und stellte fest: Mir reichen 70% Zufriedenheit mit dem Beruf definitiv nicht.

So entschied ich mich für einen Weg, den keiner von mir erwartet hatte: für mehr Freiheit und Selbstverwirklichung, für größere Erfolgschancen und vor allem dafür, stetig besser werden zu wollen! 

Erste Zweifel

In der Schule hatte ich nie die besten Noten, gehörte nicht zu den ‚Schönlingen‘ und hatte Zweifel, ob mal etwas aus mir werden würde.

Mein Interesse an Wirtschaftsthemen war schon immer groß, aber ein Schülerpraktikum in einer Bank reichte aus, um das Thema Finanzwirtschaft als berufliche Option ad acta zu legen. Stattdessen machte ich nach der Schule eine Ausbildung auf dem Landratsamt als Verwaltungsfachangestellter.

Ich wollte mehr

Bereits während meiner dreijährigen Ausbildungszeit verspürte ich eine enorme Unzufriedenheit. Zuhause lernte ich, eher unternehmerisch und ergebnisorientiert zu denken, denn mein Vater ist seit über 20 Jahren Vermögensberater.

Im öffentlichen Dienst sind „die Wege“ festgefahren, sodass es kaum Möglichkeiten gibt, schnell voran zu kommen.

Oft ist zu Beginn der Dienstzeit klar, wo man am Ende seiner Karriere stehen wird.

Vielen mag das Sicherheit geben, mich frustrierte es. Nach weiteren drei Jahren ohne echten Fortschritt, entschied ich mich, etwas zu ändern. Für mich war in diesem Moment klar: 40 Jahre bis zur Rente möchte ich hier nicht arbeiten!

Viele verschlossene Türen und die eine lang ersehnte Chance 

Der permanente Frust auf dem Amt ließ mein Interesse an der Finanzwelt wiederaufleben. Mein Plan war es, mich erst einmal nebenberuflich weiterzubilden. Doch als Quereinsteiger wusste ich nicht, wie ich es am besten angehen sollte.

Mein Vater wusste von meiner Unzufriedenheit und überredete mich, ihn auf eine Informationsveranstaltung zum dualen Studiums bei der DVAG zu begleiten. Und was soll ich sagen? Das, was ich bei diesem Vortrag zu hören bekam, war genau das, was ich suchte:

  • Sicherheit durch fünf Abschlüsse
  • leistungsbezogene Entlohnung 
  • die Chance, beruflich neu Fuß zu fassen
  • berufsorientierte Ausbildung und Austausch mit Kollegen
  • flexible Arbeitszeiten, nur die Ergebnisse zählen

Meine Entscheidung für das duale Studium an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) fiel schnell. Nicht nur das Konzept, sondern auch die Ansprechpartner vor Ort gaben mir direkt ein gutes Gefühl. Als ich wieder zu Hause war, begann ich, über meine Ziele und meine Zukunft nachzudenken.

  • Was kann ich verdienen?
  • Welche Aufstiegschancen habe ich?
  • Wo möchte ich hinkommen?
  • Was ändert sich für mich und meine Familie?
  • Was ändert sich für meinen Vater, der als leidenschaftlicher Praxismann nun einen „Lehrling“ bei sich hatte?

Später stellte sich heraus: Vieles würde sich zum Positiven verändern, denn mein Plan ging auf.

Dran bleiben lohnt sich 

Heute genieße ich die Freiheit, die ich als selbständiger Unternehmer habe. Das Konzept des Studiums, zwei Wochen Theorie an der FHDW in Marburg und vier Wochen Praxis in der Beratung und im Unternehmensaufbau in einer Direktion vor Ort, lässt viel Raum, um das erworbene Fachwissen im Berufsleben umzusetzen und Erfolge im Kundengeschäft zu feiern.

Ich liebe meine Arbeit und weiß, dass ich mich richtig entschieden habe.

Das Studium gibt mir nicht nur viel Sicherheit für meine berufliche Zukunft. Es gibt mir vor allem das nötige Wissen, um in der Praxis langfristig auf höchster Qualität ausbilden und beraten zu können.

Heute glücklicher denn je: Felix Schiller (re.) liebt sein neues Leben

Im Studium habe ich einen sehr coolen Kurs erwischt. Wir tauschen uns außerhalb der Vorlesungszeiten viel aus und motivieren uns gegenseitig. Jeden Dienstag gestalten wir einen Workshop, bei dem wir über Arbeitsweisen, Abläufe und das Marketing in unseren Direktionen sprechen.

Die Fülle an Ideen und Methoden ist riesig.

Der Austausch über die Direktionen hinweg ist sehr wertvoll und ein richtiger Turbo für uns alle.

Auch in meinem Privatleben hat sich mein beruflicher Werdegang bemerkbar gemacht. Ich tausche mich viel mit meinen Freunden aus, von denen auch einige selbst beruflich erfolgreich sind. Technik, Forschung, Wirtschaft – es macht keinen Unterschied, in welcher Branche jemand tätig ist. Dieser Austausch gibt mir viele Anregungen für meinen Beruf.

Jeder muss seinen eigenen Weg zu seinen ganz persönlichen Zielen finden.

Und was mein früheres Umfeld angeht: Ich glaube, mir hat keiner wirklich zugetraut, dass ich mich irgendwann einmal selbständig mache. Umso stolzer bin ich heute darauf, was ich bisher erreicht habe. Ich freue mich schon sehr auf das, was noch kommt!