Am Start eines Marathons weiß jeder, worauf er sich einlässt. 42,195 Kilometer Laufstrecke liegen vor den Teilnehmern – eine Distanz, die in der Regel jeder für sich alleine bewältigen muss.

Beim diesjährigen Wien Marathon gab es aber wieder eine Gruppe von Startern, die nicht nur optisch durch ihr Teamoutfit aus der Reihe fiel, sondern bei der vor allem eines zählte: Teamwork!

Unbezahlbares Sporterlebnis

Wir fragten Bernd Sammet, Vermögensberater und Team-Gründer, was ihn dazu motivierte, seinen ersten Marathon 1996 zu laufen. Seine Antwort:

Ich wollte etwas erleben, das man mit Geld nicht kaufen kann.

Diese Motivation vermittelt er auch gerne seinen Mitläufern im Marathon-Team.

Doch nicht nur das: „Bei uns geht es darum, gemeinsam ein großartiges Ziel zu erreichen. Wir sind alle auf Augenhöhe, egal ob du zum ersten Mal dabei bist oder bereits ein erfahrener Läufer bist“, erzählt Sammet stolz, der das Team, das mittlerweile über 400 Mitglieder zählt, vor 21 Jahren gründete.

Immer mit Spaß dabei: Das DVAG-Marathon-Team in Wien

Teamwork – im Job und auf der Strecke

Doch was ist das Besondere daran, einen Marathon im Team und nicht alleine zu laufen?

Bernd Sammet: „Wer mit uns an den Start geht, weiß, dass wenn man beispielsweise bei Kilometer 32 Probleme bekommt und vielleicht kurz davor ist, aufzugeben, dass da auch noch andere aus dem Team auf der Strecke sind,  denen es vielleicht gerade genauso geht. Das ist unheimlich motivierend und spornt dazu an, durchzuhalten und nicht aufzugeben.

Es spielt keine Rolle, ob man 3 oder 5 Stunden für die Strecke braucht.

Jeder gibt sein Bestes und wird von den Teamkollegen auf der Strecke sowie von den begleitenden Fans und Familien am Streckenrand unterstützt!“

Durchhaltevermögen, Ausdauer, Disziplin, Teamgeist: diese Werte zählen auch in der beruflichen Gemeinschaft. „Deshalb lässt sich auch vieles, was wir hier beim Laufen erleben, symbolisch auf unseren Alltag als Vermögensberater übertragen.

Für mich persönlich hat der Marathon eine sehr positive Auswirkung auf meinen Beruf und mein Privatleben. Ich habe beispielsweise gelernt, auf unvorhersehbare Dinge relaxter zu reagieren und Probleme als Herausforderung anzusehen.

Außerdem lässt sich das Laufen sehr gut in den Tag integrieren. Man braucht nichts außer seine Laufschuhe und es ist egal, ob man vor der Arbeit oder nach der Arbeit läuft, man kann sich die Zeit selbst aussuchen. Mir fallen beim Laufen immer die besten Ideen ein, ich vergeude also keine Zeit, wenn ich für einen Lauf mal das Büro verlasse“, ergänzt Bernd Sammet.

Jeder Lauf im Team ist ein Erlebnis

Wenn das DVAG-Marathon-Team antritt, gehört viel mehr dazu als nur der Lauf selbst. In Wien hatten die Teilnehmer wieder ein volles Programm, um sich perfekt auf die sportliche Herausforderung einstimmen zu können. Im Hotel VILA VITA Pannonia, für viele Vermögensberater wie ein zweites Zuhause, wurden die Teilnehmer bei der Ankunft herzlich begrüßt. Danach ging es am ersten Tag des 5-tägigen Events zu einem kleinen 5 km langen „Einstimmungslauf“ ging. „Ich biete diese Läufe gerne an, es ist kein Muss, aber wer sich schon lauftechnisch einstimmen will, kann das hier tun“, erzählt Bernd Sammet.

Ein weiteres Highlight war der Ausflug auf eine Go-Kart-Strecke, auf der die Teilnehmer Rennluft schnuppern konnten, bevor es Sonntags dann an den Start ging.

Beim Gokartfahren gab das Team richtig Gas

Als Team ins Ziel

Und dann war der große Tag endlich da: Um 5 Uhr Frühstück, um 6 Uhr stand der Bus bereit und um 6.06 Uhr hieß es dann auch schon „Abfahrt nach Wien“. Eine frühe Ankunft soll jeglichen Stress im Vorfeld des Starts vermeiden – schließlich sind fast immer auch Erstläufer dabei, wie dieses Mal Christoph Weiler.

„Eine zusätzliche Nervosität durch unvorhergesehene Staus oder andere Behinderungen im Straßenverkehr braucht an diesem Tag keiner, deshalb gehen wir lieber auf Nummer sicher,“ weiß der Teamchef.

Trotz des kalten und sehr windigen Wetters bei nur 9 Grad am Start lief es an diesem Tag für das Team super und alle haben es wieder einmal ins Ziel geschafft. Auch Erstläufer Christoph Weiler konnte nach genau 4 Stunden die Ziellinie samt Deutschlandflagge überqueren.

 

Die „After-Run-Party“ nach dem Lauf ist mittlerweile fester Bestandteil und ein Ritual des DVAG-Marathon-Teams. Hier werden die besten Läuferinnen und Läufer geehrt und der gemeinsame Erfolg gefeiert.

Wenn auch Ihr Lust habt, die Herausforderung „Marathon“ in Angriff zu nehmen, meldet Euch gerne bei Bernd Sammet (bernd.sammet@dvag.de). 

Nächste Stationen:

30.06. bis 1.07.2017 Nacht-Halbmarathon Marburg (ausgebucht)

21.07. bis 24.07.2017 Romantik-Schlösser-Marathon in Füssen