Horst Lichter ist einer der erfolgreichsten und populärsten Entertainer in Deutschland. Seit Januar 2018 zählt der sympathische Geschäftsmann, TV-Moderator und Entertainer zu den Markenbotschaftern der Deutschen Vermögensberatung (DVAG).

Er lernte Koch, arbeitete in einer Brikettfabrik und auf einem Schrottplatz, erfüllte sich den Traum vom eigenen Lokal und wurde als TV-Koch zum Publikumsliebling. Mit Mitte 50 hat sich Horst Lichter von Herd und Bratrohr verabschiedet – nicht der erste berufliche Wechsel in seinem bewegten Leben. Trotzdem ist er sich stets treu geblieben und hat sich nie gescheut, Routinen zu beenden, um neue Projekte anzugehen.

TeamBlog: Herr Lichter, als neuer Markenbotschafter der Deutschen Vermögensberatung unterscheiden Sie sich sehr von den bisherigen Partnern – die kamen meistens aus dem Bereich des Sports. Warum haben Sie sich für die Zusammenarbeit mit uns entschieden?

Horst Lichter: Zunächst freue mich sehr, die Deutsche Vermögensberatung zu unterstützen. Ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden, weil die DVAG seit über 40 Jahren einen für mich sehr wertvollen Gedanken verfolgt: Familie.

Familie heißt für mich zunächst, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die füreinander einsteht. Die Familie Pohl hat es in 40 Jahren verstanden, ein menschliches Miteinander zu schaffen. Jeder steht für den anderen ein und man hilft einander. Das ist auch für mich ein wichtiger Aspekt in meinem Leben.

Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit sind dafür Grundvoraussetzung. Ich arbeite gerne mit Menschen, auf die man sich verlassen kann. Die ehrlich zueinander sind. Das macht einen bereit für die Aufgaben, die vor einem stehen: Stichwort Leistungsbereitschaft.

Wer so gut aufgehoben ist, genießt Vertrauen und ist zu sehr viel mehr in der Lage, als man denkt. Da ergibt sich die dritte Überschneidung ganz von alleine: Stärke – denn die entsteht, wenn alle an einem Strang ziehen. Gemeinsam kann man Berge versetzen!

Sie hatten Ihre „Premiere“ auf dem Vermögensberater-Tag in der Kölner Lanxess-Arena. Wie fanden Sie die Veranstaltung?

Ich war zutiefst beeindruckt von der Stimmung an diesem einzigartigen Tag. Die Deutsche Vermögensberatung ist ein Familienunternehmen, welches den Familiengedanken hundertprozentig mit Herzen und mit voller Leidenschaft lebt, und das spürt man. Ich bin ein großes Publikum gewohnt, allerdings, wenn man die TV-Sendungen dreht, sieht man die Millionen Zuschauer vorm Fernseher nicht. Ganz anders ist es, vor 14.000 Teilnehmern in der Köln-Arena live zu sprechen. Ein unbeschreibliches Gefühl. Und danke nochmal für den großartigen Empfang!

Worauf können sich unsere Vermögensberater konkret freuen?

Wir werden deutschlandweit mit einer Veranstaltungsreihe unterwegs sein. Ich möchte diese Plattform nutzen, um meine Erfahrungen mit Vermögensberatern zu teilen und mich mit ihnen auszutauschen. Wir werden viel Gelegenheit und Zeit haben, um zum Beispiel über das Unternehmertum und die Wege zum Erfolg zu sprechen. Es lohnt sich, eigene Ziele auch gegen Widrigkeiten konsequent zu verfolgen und eigene Lebenszeit dem Positiven zu widmen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und den Austausch!

Ihr Berufsleben war bisher abwechslungsreich: Sie waren Koch, Fabrikarbeiter, Gastronom, TV-Koch, sind jetzt ein Moderator. Auch beruflich scheinen Sie immer offen für Neues zu sein, oder?

Offen für neue Dinge bin ich auf alle Fälle. Aber es kommt alles immer wieder auf die Grundidee zurück:

Ich wollte immer Menschen unterhalten und dafür sorgen, dass sie sich wohlfühlen. Diesen Weg bin ich stringent gegangen.

Wenn ich mich von irgendetwas gelöst habe, war das meist ein mehrjähriger Prozess, bei dem ich am Anfang merkte, etwas ist nicht mehr in Ordnung. Ich habe über die Jahre glücklicherweise gelernt, in mich hineinzuhören und zu spüren, was mir guttut. Inzwischen scheue ich mich nicht mehr, die Konsequenzen zu tragen und einen Schnitt zu machen.

Woran erkennt man, dass es Zeit ist, neue Aufgaben anzugehen?

Viele Unzufriedene schimpfen gern über andere, die Politik, den Chef. Doch die sind nicht schuld daran, dass man sich in seinem Job nicht wohlfühlt. Ich empfehle, einen Zettel zu nehmen und in Ruhe seine Ziele aufzuschreiben.

Was möchte ich? Und was muss ich dafür tun? Wenn ich bereit bin, die Konsequenzen zu tragen, kann ich meinen Weg gehen. Und ich gewinne den Spaß an der Arbeit zurück, was mich wiederum erfolgreich macht, weil ich sie gern tue.

Altes aufzugeben, Neues zu beginnen erfordert Mut. Was war Ihre Motivation?

Ich bin große Risiken eingegangen. Als junger Mann mit Familie und Kreditraten für ein Haus habe ich meinen gut bezahlten Job in der Fabrik gekündigt, um in einer Scheune mit Lehmboden ein Restaurant zu eröffnen.

Ich hatte immer diesen Traum und war bereit, alles dafür zu geben. Hätte ich es nicht versucht, hätte ich es ein Leben lang bereut. Wenn ich eins gelernt habe in meinem Leben, dann ist es, seinem Herzen zu folgen.

Für eine TV-Reportage waren Sie in Norwegen auf der Suche nach dem Glück. Was haben Sie dort gefunden?

Ich habe Menschen getroffen, die alle ganz bei sich waren. Zeit mit der Familie zu haben hat einen hohen Stellenwert in Norwegen. Das heißt nicht, dass die Leute dort nicht fleißig wären oder weniger arbeiten. Im Gegenteil. Weil es ein entspanntes Verhältnis zur Arbeit und das Privatleben als Kraftquelle gibt, sind sie produktiver und erreichen viel.

Sind Sie ein glücklicher Mensch?

Ich sage immer wieder gerne: Ich habe viel Glück gehabt und arbeite unheimlich viel.

Ich war seit meinem 14. Lebensjahr bereit, für meine eigene Definition von Glück was zu riskieren. Es zu suchen. Mein Humor und meine Lebenslust haben mir durch viele Schicksalsschläge geholfen.

Ich habe lange Zeit in meinem Leben ordentlich was vom Schicksal auf die Schnauze bekommen und urplötzlich hat der liebe Gott – warum auch immer – einen Rieseneimer voll Glück über mich ausgekippt. Und davon ist verdammt viel hängen geblieben. Grund genug, den Menschen etwas Glück zurückzugeben.

In Ihrem Buch „Keine Zeit für Arschlöcher“ geben Sie viele Einblicke in Ihr Privat- und Berufsleben. Gleichzeitig bestärken Sie Menschen – mit Ihrer positiven Lebenseinstellung und auch mit dem Mut, zu eigenen Ecken und Kanten zu stehen.

Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht. Das Showbusiness hatte stärker an mir genagt, als ich dachte. Eines Tages wurde mir klar, dass ich nur noch Sendungen machen möchte, mit denen ich mich hundertprozentig wohlfühle, dass ich authentisch bleiben wollte. Ich habe realisiert, dass unsere Zeit auf diesem Planeten sehr begrenzt ist. Und ich habe keine Zeit mehr für negative Menschen.

Ich möchte meine kostbare Zeit und Energie für Menschen aufsparen, die auf meiner Welle funken. Ich habe keine Zeit mehr für Egoisten, Querulanten und Wichtigtuer. Authentisch sein und bleiben – das hat für mich mittlerweile oberste Priorität.