Die außergewöhnliche Karriere des Michael Schumacher

nivo slider image nivo slider image nivo slider image nivo slider image nivo slider image nivo slider image nivo slider image

Als Vierjähriger sitzt Michael Schumacher zum ersten Mal in einem motorisierten Go-Kart. Was dann folgt, ist die größte Rennsport-Karriere aller Zeiten – und eine Partnerschaft mit der DVAG, die durch eine lange und intensive Verbundenheit getragen wird.

Im Jahr 1973 startet in Hürth-Hermühlheim eine Weltkarriere. Natürlich können die Eltern des vierjährigen Jungen zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen, dass da einer seine ersten Fahrversuche in einem motorisierten Kettcar unternimmt, der es später zum größten Rennfahrer aller Zeiten bringen wird. Der Grundstein für eine der faszinierendsten und erfolgreichsten Sportlerkarrieren ist gelegt.

Die Entdeckung eines Hochbegabten

Von Hause aus nicht mit großen finanziellen Mitteln ausgestattet, greift der junge Schumacher zu ungewöhnlichen Mitteln, um so viel Zeit wie möglich auf der Kartbahn zu verbringen. Er fischt sich die abgefahrenen Reifen der Kinder besserverdienender Eltern aus dem Mülleimer, die für ihn immer noch gut genug sind. Er startet für Luxemburg, weil im Nachbarland die Teilnahme an Kartrennen ab zehn Jahren erlaubt ist, in Deutschland durfte man lange Zeit erst ab 14 starten – zu spät für einen Hochbegabten, der nichts anderes will außer Rennen zu fahren.

Erfolge kommen schnell. Deutscher Junioren-Meister, Europameister, Vize-Weltmeister. 1989 nimmt ihn Manager Willi Weber unter Vertrag. Über die Formel 3 geht es in das Junioren-Team von Mercedes. Am 25. August 1991 erfüllt sich ein Traum für den 22-Jährigen: Michael Schumacher fährt sein erstes Formel-1-Rennen in Spa-Francorchamps in einem Jordan, weil Stammpilot Bertrand Gachot im Gefängnis sitzt. Unmittelbar nach dem Rennen wird er von Benetton-Renault verpflichtet. Drei Jahre später der große Triumph: Michael Schumacher wird 1994 erstmals Formel-1-Weltmeister, ein Erfolg, den er ein Jahr später wiederholen kann. In diesem Jahr heiratet Schumacher seine Freundin Corinna.

Eine einmalige Dominanz im Rennsport mit Ferrari

Vor der Saison 1996 wechselt Schumacher zu Ferrari. Ein echtes Dream-Team, wie sich herausstellen wird. Der junge deutsche Doppelweltmeister soll den schillerndsten Rennstall der Formel 1 sportlich wieder zur Nummer eins machen. Ein Jahr später beginnt eine andere, fruchtbare Zusammenarbeit: Die DVAG unterstützt Schumacher auf seinem weiteren Weg. Im Jahr 2000 steigt Schumacher endgültig in den Renn-Olymp auf: Der Kerpener wird Weltmeister, die „Roten“ sind auferstanden aus Ruinen. Schumacher sagt über diesen Triumph: „Der wichtigste Titel war der erste mit Ferrari im Jahr 2000, alles andere ist eine Zugabe.” Aber was für Zugaben: Viermal wird Schumacher sich noch den Titel holen. Am Ende sind es sieben insgesamt.

Schumi holt Rat bei der DVAG

2006 trägt die weltweite Schumi-Fangemeinde Trauer. Der Champion tritt ab. “Ich war völlig leer, was meine Energie und Motivation angeht”, sagt Schumacher später. Der “Renn-Gott” hat jetzt viel Zeit für die Familie, nimmt eine Beratertätigkeit bei Ferrari auf und geht einer zweiten Leidenschaft nach, dem Motorradfahren.

Dann die Nachricht, die einschlug wie eine Bombe: Der siebenmalige Weltmeister hat sich entschieden, im Mercedes-Team in den Rennzirkus der Formel 1 zurückzukehren. Insgesamt drei Jahre fährt Schumacher mit dem Silberpfeil und erreicht im Jahr 2012 nochmals eine Podiumsplatzierung. Weil der Mercedes-Bolide der Konkurrenz unterlegen ist, bleibt es aber bei diesem einen Erfolg. 2012 tritt der erfolgreichste Fahrer aller Zeiten endgültig zurück.

An der Entscheidung für das Comeback 2010 war die DVAG nicht gänzlich unbeteiligt. Als Michael Schumacher sich mit dem Gedanken trägt, wieder fahren zu wollen, findet er im Vorstandsvorsitzenden Professor Dr. Pohl und seinem Sohn Andreas zwei Zuhörer, die die Situation analytisch nach Pro und Contra aufschlüsselten. “Das ist das, was ich brauchte. Ein unabhängiges Urteil”, erzählt Michael Schumacher hinterher.

Seit 1997 steht die DVAG an Schumis Seite. Runde um Runde, Sieg um Sieg. “In all den Jahren hat sich daraus eine intensive persönliche Verbundenheit entwickelt”, erklärt Michael Schumacher. Eine Verbundenheit, die über das Ende der sportlichen Karriere hinaus, bestehen bleibt.